Mantrailing in Kleingruppen
Mantrail Training
Das Wunder die Hundenase. Anhand eines Individualgeruchs eines Menschen lernt hier euer Hund die „vermisste“ Person zu suchen und natürlich auch zu finden. Hier sind Anfänger bis Fortgeschrittene gern gesehen. Die Ausbildung wird immer dem jeweiligen Team angepasst.
Für wen eignet sich Mantrailing. Im Grunde eignet sich Mantrailing für alle Hunde, die gerne mit der Nase arbeiten.
Bereits mit Welpen ab der neunten Woche kann man hervorragend spielerisch starten und so einen Fokus auf die Nasenarbeit setzen.
Aber auch ein späterer Einstieg mit dem bereits erwachsenen Hund ist möglich. Als Hundehalter bemerkt man schnell, wenn der Hund sehr viel Interesse am Einsatz der Nase hat und kann so diese Passion nutzen.
Im höheren Alter und / oder wenn erste körperliche Beschwerden auftreten, kann man durch das individuelle Training Rücksicht nehmen und die Trails so gestalten, dass kein Hund körperlich überfordert wird und dennoch zufrieden und geistig ausgelastet zum Erfolg kommt. Hier hat man sehr viele Möglichkeiten.
Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle welch positiven Einfluss das Mantrailing auf unsichere Hunde hat. Regelmäßig trainierte Hunde werden sicherer, was sich oft auch im Alltag bemerkbar macht und somit Hund und Mensch guttut. Trailen stärkt das Selbstbewusstsein.
Oftmals ist es auch eine hervorragende Ergänzung zum Jagdkontrolltraining, um Grundbedürfnisse des Hundes zu stillen und ihm einen Rahmen zu geben, in dem er seiner Passion nachkommen kann.
Wichtig ist, dass Hund und Halter als Team Freude beim Trailen haben. Es ist definitiv eine Auslastung, die die Mensch-Hund Beziehung stärkt. Der Mensch lernt seinen Hund besser zu lesen und dies hat oftmals auch einen positiven Einfluss auf das Zusammenleben im Alltag.
Team Arbeit
Jeder Hund ist anders und hat seine Stärken und Schwächen, auf die es einzugehen gilt. Deshalb gibt es auch kein „Schema F“ nach dem man vorgehen kann.
Jedes Team wird individuell betreut. Das heißt für mich, dass ich abgestimmt auf die Bedürfnisse des Mensch/Hund Team, einzeln Trails lege und auch ein 1:1 Coaching stattfindet.
Der Mensch soll sich vom Hund führen lassen und muss dabei lernen, seinen Hund zu „lesen“, auf kleinste Anzeichen der Körpersprache des Hundes zu reagieren. Denn nur, wenn der Hundeführer erkennt, ob sein Hund sogenanntes Trailverhalten zeigt, hat er eine Chance, die gesuchte Person zu finden.
Der Hundeführer lernt auf seine eigene Körpersprache zu achten, um den Hund nicht zu drängeln oder anderweitig über die Leine negativ zu beeinflussen.
Der Hund soll eigenständig Probleme lösen und hat trotzdem immer seinen Teampartner an seiner Seite.
Ausrüstung
- 5-8m lange Schleppleine
- Spezielles Brustgeschirr (Suchhundegeschirr), das ausschließlich für das Training reserviert ist
- Bei kalter Witterung: warme Bekleidung
- Duftstoffproben (T-Shirt, Socken, Mütze u. Ä) in wiederverschliessbaren Plastikbeuteln verpackt
- Futter als Belohnung (für Anfänger benötigen wir 9 x richtig gute Belohnung. Pro Durchgang 3x), das heißt ihr könnt z. B. 3 kleinere Dosen, wo euer Hund gut draus fressen kann und eine große Nachfülldose mitbringen und die kleinen zwischen den Durchgängen wieder auffüllen.
- Wasser für den Hund
- Gute Laune
Zwischen 4-5 Teilnehmer
Dauer ca. 2 Stunden